Einfach ist es nicht. Das war natürlich vorher schon klar. Die Euphorie der ersten Stunden ist verflogen, und meine unterbewussten Zweifel treten nach und nach ans Licht. Fürchterlich schrecklich werde ich in nächster Zeit sein. Bis jetzt hält sie es aus und dafür bin ich wirklich sehr dankbar. Ich hoffe wirklich, dass sie genug Kraft hat mich für eine ziemlich lange Zeit zu ziehen. Irgendwie ist es nicht sehr beruhigend mein Glück nicht nur in ihr sondern auch allein in ihren Händen zu sehen. Ich traue ihr durchaus zu, dass sie vorher wusste, dass es nicht einfach wird den Scherbenhaufen wieder zusammen zu setzten, zu dem sie mich gemacht hat... aber ich hoffe auch, dass sie bedacht hat, dass es eher Splitter sind, die sie da zusammen setzten muss und dass sie sich an denen wohl auch noch manches mal schneiden wird. Irgendwie vermag ich es gerade nicht viel mehr dazu zu schreiben...
Ich hoffe jedoch sehr stark, dass dieses Blog in ferner Zukunft von sich behaupten darf zunächst über die Schmerzen einer Trennung, dann über die Schwierigkeiten einer Wiedervereinigung, anschließend über die Probleme einer Fernbeziehung und schlußendlich über das Glück einer kleinen Familie berichtet zu haben.

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