Ich glaube mir fehlt zur Zeit wieder ein Eimer mit kaltem Wasser. Das geht mir nicht oft so mit dem Eimer. Das schlimme an Situationen in denen mir so ein Eimer fehlt ist, dass es wichtige Momente in meinem Leben sind, die ich so irgendwie mehr oder weniger an mir vorbeigehen lasse ohne sie bestimmt zu kontrollieren.
Es gibt nicht viele Situationen in denen ich einen Eimer hätte gebrauchen können, weil ich sonst ein sehr selbstbestimmter Mensch bin der seinen Weg geht. Für mich gab es noch nie eine Weggabelung an der ich nicht wusste ob ich links oder rechts gehen sollte, mir war bisher immer klar, was ich wollte und wohin ich wollte.
Darüber bin ich eigentlich sehr froh, denn ich kenne einige Menschen die Probleme haben ihren Weg zu gehen. Die bleiben öfter an einer Weggabelung stehen und wissen nicht ob sie links oder rechts gehen sollen und manchmal gehen diese Menschen dann sogar lieber wieder zurück, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie an der vorangegangenen Kreuzung in die richtige Richtung gelaufen sind. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor und ich denke auf Dauer kommt man so seinem Ziel auch nicht näher. Ich habe nun schon eine Weile darüber nachgedacht, aber ich glaube ich habe noch nie an einer Weggabelung gestanden und wusste nicht wohin.
Jedoch wurde ich bereits zweimal in meinem Leben gezwungen einen Weg zu gehen, den ich nicht gehen wollte, und genau in diesen Situationen fehlt mir der Eimer.
Ich habe immer einen groben Plan von meinem Leben in meinem Kopf und umso näher eine bestimmte Stelle rückt umso klarer wird sie dann, aber sie ändert sich nie großartig, sie wird nur deutlicher und klarer. Ich gehe eben meinen Weg und lebe mein Leben. Ich denke ich bin ganz gut darin mein Leben zu leben. Ich könnte zwar besser sein, aber ich bin recht zufrieden und so gehe ich eben meinen Weg.
Schwierig wird es nur, wenn mir jemand meinen Plan kaputt macht. So eine Situation hatte ich bis jetzt erst einmal, das war als ich aufgrund einer einzigen Person, von einem Moment auf den anderen, mitten in meinem Schüleraustauschjahr aus den USA ausgewiesen und zurück nach Deutschland geschickt wurde. Da war mein Weg plötzlich nicht der, den ich für mich geplant hatte. Ich war völlig perplex und habe noch Tage nach dem ich bereits wieder in Deutschland war überhaupt nicht realisiert was passiert war. Da hätte ich sehr gut einen Eimer mit kaltem Wasser in meinem Gesicht gebrauchen können. Mit solchen Situationen umzugehen, das ist irgendwie nicht meine Stärke.
Nun ist wieder so eine Situation, in der eine einzelne Person mich von meinem Weg reißt und mich zwingt einen anderen Weg zu gehen, nicht den Weg, den ich gehen möchte, nicht den Weg den ich geplant hatte. Diesmal kommt nur hinzu, dass ich nicht nur den Weg nicht gehen kann, den ich geplant hatte, sondern dass da zwei Wege sind, die ich beide nicht gehen wollte und nun muss ich mich für einen entscheiden. Ich wusste noch nie nicht, wo ich entlang gehen sollte. Das ist das erste mal in meinem Leben und deshalb bin ich auch irgendwie hilflos. Nun habe ich mich für einen Weg entschieden und glaube, dass es der falsche ist, aber ich möchte mich nicht nocheinmal umentscheiden. Das weiß ich bereits seit Wochen und dennoch fehlt mir ein Eimer mit kaltem Wasser, denn ich habe es immer noch nicht realisiert und völlig perplex sehe ich wieder mein Leben mehr oder oder weniger an mir vorbei wandern.
Im Nachhinein muss ich sagen, dadurch dass ich wegen dieser einen Person aus den USA verwiesen wurde, haben sich mir mehr Möglichkeiten aufgetan als das wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre und viel wichtiger noch, wäre ich damals wegen dieser einen Person nicht verwiesen worden dann stünde ich nicht jetzt genau vor dem selben Problem. Also muss ich das ganze wohl als eine Art neue Chance sehen, darauf hoffen, dass der Realisierungsprozess bald abgeschlossen ist und dann mein Leben mit neuen Chancen weiterleben.
Die Sitation ist dennoch paradox. Zum ersten mal bin ich aufgrund einer Person unentschlossen welchen Weg ich gehen soll, während diese Person, die sonst noch nie so genau wusste ob sie lieber links oder rechts gehen soll diesmal scheinbar genau weiß welchen Weg sie geht. Ja, das Leben ist schon irgendwie paradox aber dennoch hoffe ich wieder auf diese Chancen die sich mir das letzte mal offerierten, als ich von meinem Weg gerissen wurde.
Es gibt nicht viele Situationen in denen ich einen Eimer hätte gebrauchen können, weil ich sonst ein sehr selbstbestimmter Mensch bin der seinen Weg geht. Für mich gab es noch nie eine Weggabelung an der ich nicht wusste ob ich links oder rechts gehen sollte, mir war bisher immer klar, was ich wollte und wohin ich wollte.
Darüber bin ich eigentlich sehr froh, denn ich kenne einige Menschen die Probleme haben ihren Weg zu gehen. Die bleiben öfter an einer Weggabelung stehen und wissen nicht ob sie links oder rechts gehen sollen und manchmal gehen diese Menschen dann sogar lieber wieder zurück, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie an der vorangegangenen Kreuzung in die richtige Richtung gelaufen sind. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor und ich denke auf Dauer kommt man so seinem Ziel auch nicht näher. Ich habe nun schon eine Weile darüber nachgedacht, aber ich glaube ich habe noch nie an einer Weggabelung gestanden und wusste nicht wohin.
Jedoch wurde ich bereits zweimal in meinem Leben gezwungen einen Weg zu gehen, den ich nicht gehen wollte, und genau in diesen Situationen fehlt mir der Eimer.
Ich habe immer einen groben Plan von meinem Leben in meinem Kopf und umso näher eine bestimmte Stelle rückt umso klarer wird sie dann, aber sie ändert sich nie großartig, sie wird nur deutlicher und klarer. Ich gehe eben meinen Weg und lebe mein Leben. Ich denke ich bin ganz gut darin mein Leben zu leben. Ich könnte zwar besser sein, aber ich bin recht zufrieden und so gehe ich eben meinen Weg.
Schwierig wird es nur, wenn mir jemand meinen Plan kaputt macht. So eine Situation hatte ich bis jetzt erst einmal, das war als ich aufgrund einer einzigen Person, von einem Moment auf den anderen, mitten in meinem Schüleraustauschjahr aus den USA ausgewiesen und zurück nach Deutschland geschickt wurde. Da war mein Weg plötzlich nicht der, den ich für mich geplant hatte. Ich war völlig perplex und habe noch Tage nach dem ich bereits wieder in Deutschland war überhaupt nicht realisiert was passiert war. Da hätte ich sehr gut einen Eimer mit kaltem Wasser in meinem Gesicht gebrauchen können. Mit solchen Situationen umzugehen, das ist irgendwie nicht meine Stärke.
Nun ist wieder so eine Situation, in der eine einzelne Person mich von meinem Weg reißt und mich zwingt einen anderen Weg zu gehen, nicht den Weg, den ich gehen möchte, nicht den Weg den ich geplant hatte. Diesmal kommt nur hinzu, dass ich nicht nur den Weg nicht gehen kann, den ich geplant hatte, sondern dass da zwei Wege sind, die ich beide nicht gehen wollte und nun muss ich mich für einen entscheiden. Ich wusste noch nie nicht, wo ich entlang gehen sollte. Das ist das erste mal in meinem Leben und deshalb bin ich auch irgendwie hilflos. Nun habe ich mich für einen Weg entschieden und glaube, dass es der falsche ist, aber ich möchte mich nicht nocheinmal umentscheiden. Das weiß ich bereits seit Wochen und dennoch fehlt mir ein Eimer mit kaltem Wasser, denn ich habe es immer noch nicht realisiert und völlig perplex sehe ich wieder mein Leben mehr oder oder weniger an mir vorbei wandern.
Im Nachhinein muss ich sagen, dadurch dass ich wegen dieser einen Person aus den USA verwiesen wurde, haben sich mir mehr Möglichkeiten aufgetan als das wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre und viel wichtiger noch, wäre ich damals wegen dieser einen Person nicht verwiesen worden dann stünde ich nicht jetzt genau vor dem selben Problem. Also muss ich das ganze wohl als eine Art neue Chance sehen, darauf hoffen, dass der Realisierungsprozess bald abgeschlossen ist und dann mein Leben mit neuen Chancen weiterleben.
Die Sitation ist dennoch paradox. Zum ersten mal bin ich aufgrund einer Person unentschlossen welchen Weg ich gehen soll, während diese Person, die sonst noch nie so genau wusste ob sie lieber links oder rechts gehen soll diesmal scheinbar genau weiß welchen Weg sie geht. Ja, das Leben ist schon irgendwie paradox aber dennoch hoffe ich wieder auf diese Chancen die sich mir das letzte mal offerierten, als ich von meinem Weg gerissen wurde.
Mittwoch, 1. August 2007, 22:48
Cilia Sommer,
Mittwoch, 1. August 2007, 23:33
*lächel*
Du hast es doch schon selbst erfahren: Als etwas deinen gewünschten Weg versperrte, war dies erst mal schlimm und erwies sich als gut. So wird es auch diesmal werden.
Manchmal sind die Umwege, Abkürzungen und Staus im Leben eine wirklich gute Sache. Und ich könnte auch jedes Mal verzweifeln, schreien und mir die Haare ausreißen, wenn wieder etwas anders geschieht, als ich dachte.
Irgendwie passiert das permanent. Wahrscheinlich ist es das Leben.
Manchmal sind die Umwege, Abkürzungen und Staus im Leben eine wirklich gute Sache. Und ich könnte auch jedes Mal verzweifeln, schreien und mir die Haare ausreißen, wenn wieder etwas anders geschieht, als ich dachte.
Irgendwie passiert das permanent. Wahrscheinlich ist es das Leben.
irie_ways,
Mittwoch, 1. August 2007, 23:36
Mir ist sowas noch nie passiert. Nicht so wie jetzt und nicht in diesem Umfang. Klar stand ich schonmal im Stau. ;) Das mein ich aber nicht. Ich meine... ich befand mich noch nie in einer solchen Situation wie jetzt. Dazu kommt, dass meine Schulzeit zuende ist und mein Zivildienst beginnt, also sozusagen so eine Art neuer Lebensabschnitt beginngt. ... Und dazu nun auch noch das.
Das nimmt mich sehr mit und ich habe das alles noch nicht realisiert... und ich fürchte das dauert auch noch eine Weile.
Das nimmt mich sehr mit und ich habe das alles noch nicht realisiert... und ich fürchte das dauert auch noch eine Weile.
Cilia Sommer,
Mittwoch, 1. August 2007, 23:51
Weißt du,
was wirklich erstaunlich ist? Mir ist vor ganz kurzer Zeit auch etwas passiert, was mir eben noch nie untergekommen ist. Es hat mich nicht nur stolpern lassen, es hat mich schier umgehauen. Und ich habe mich wieder aufgerappelt. Zur Zeit verdaue ich noch. Aber es fühlt sich gut an und richtig.
:-)
Jeder neue Lebensabschnitt birgt die berühmten Freuden und Leiden. Und jeder weiß das. Du wirst das auch meistern und daran an Kraft gewinnen.
:-)
Jeder neue Lebensabschnitt birgt die berühmten Freuden und Leiden. Und jeder weiß das. Du wirst das auch meistern und daran an Kraft gewinnen.
irie_ways,
Donnerstag, 2. August 2007, 00:33
An dem Punkt an dem es sich gut und richtig anfühlt bin ich noch nicht, denke ich, das liegt wahscheinlich daran, dass ich momentan auch noch ohnmächtig auf dem Boden liege... Aber "die Zeit heilt alle Wunden" wie eine mir irgendwie nicht so sehr sympatische Popgruppe vor eineigen Jahren trällerte.