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Dienstag, 29. April 2008
Nichtsahnend gingen wir gerade zu Bett als auf dem Boden ein riesiges, ruppiges Monstrum von Spinnenvieh lag. Das Vieh hatte nur noch fuenf Beine, die aus dem zweigliedrigen Koerper ragten und sah zum Glueck tot aus, also machte ich ein Foto. Ploetzlich zauberte es jedoch noch ein paar Beine hervor, sprang auf und rannte los. Nach einem erbitterten Kampf, ich bewaffnet mit einem Besen, die Spinne mit acht toetlichen Killerbeinen, hab ich das Ungetuem dann erledigt. Irgendein ungutes Gefuehl sagt mir jedoch, dass das nicht das letzte Spinnengetier war, das mir hier ueber den Weg krabbelt.Dienstag, 29. April 2008, 15:35
Gestern kam unsere Gastgeberin von ihrem Wochenendausflug zurueck. Wir erzaehlten von unserem Plan am naechsten Tag nach Mareeba zu fahren. Sie war gar nicht begeistert, dass wir schon gehen wollen. Sie sagte, wir sollen noch ein bisschen hier bleiben und daher sind wir jetzt auch noch ein paar Tage hier. Um wenigstens etwas fuer unsere Gastfeber zu tun haben wir heute fuer sie eingekauft und Unkraut gejaetet, wobei man sich darunter ein bisschen etwas anderes vorstellen muss als in Deutschland: Haupsaechlich heisst es Schlingpflanzen aus Bananenstauden (mit reifen Bananen dran) rupfen und unter Palmen umherkriechen. Dabei macht man oefter mal grosse Blattnester von hunderten gruenen Ameisen kaputt, die dann ihre gruenen Hinterteile bedrohlich Richtung Himmel recken, sich auf einen herunterfallen lassen um sich dann in einem zu verbeissen. Dreimal griffen mich ganze Heerscharen an und bissen in meine Arme und in mein Gesicht. Todesmutig und heldenhaft haben wir den Job aber in groesster Hitze zu Ende gebracht und haben anschliesend noch einen Schokokuchen fuer unsere Gastgeber gebacken. Die naechsten paar Tage werden wohl so aehnlich aussehen. Spaetestens nach dem naechsten Wochenende gehts aber weiter mit unserer Reise.
Dienstag, 29. April 2008, 10:22
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