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Sonntag, 21. Oktober 2007
Liebe. Was ist Liebe? Als meine letzte Beziehung schon längst zerbrochen war und ich trotzdem noch heulend auf dem Boden rumkroch, um die Scherben wieder zusammen zu tragen, in der Hoffnung, dass meine Zuversicht genug Leim für die tausend Splitter sein würde, da machte ich mir viele Gedanken über den Begriff Liebe. Ich suchte damals nach einer Definition von Liebe, weil ich mich gezwungen sah ihr zu beweisen, wie sehr ich sie liebte. Später suchte ich nach einer Definition von Liebe, um mir selbst einzureden, dass sie dieser Defintion nicht gerecht wurde und mich somit nicht verdient hatte. Ich blieb immer bei dem Gedanken hängen, dass es keine Definition von Liebe geben kann, da jeder Mensch anders fühlt und somit Liebe für jeden etwas anderes ist.
Wenn ich mich in letzter Zeit umsehe, dann sehe ich Paare, die mir sehr distanziert erscheinen, ich sehe Paare deren Beziehung über alle Maßen oberflächlich erscheint, ich sehe Paare die nicht schätzen was sie haben... und dann denke ich an die Beziehung die ich mit ihr hatte, die mir intensiver und tiefgründiger erscheint als alles was ich je gesehen oder gefühlt habe.
Ich kann nicht sagen, ob nur ich diese Intensivität gefühlt habe, oder ob es ihr auch so ging, denn schließlich gibt es keine Skala, keine Definition nach der sich Liebe einteilen lässt. Für mich war es jedenfalls extrem intensiv, weil ich mich von ihr abhängig gemacht hatte. Dass das so ist, habe ich erstspäter zu spät herausgefunden, dennoch weiß ich nicht, ob ich es nicht trotzdem wieder genau so machen würde. Wie man so schön sagt, habe ich ihr mein Herz geschenkt. Ich habe es in ihre Obhut gegeben, denn ich war der Meinung, dass ich ihres besäße. Ich habe mich von ihr abhängig gemacht und als sie ging habe ich festgestellt, dass sie mein Herz mitgenommen hat und ich ihres nicht besaß... da wusste ich dann auch nicht mehr, ob ich ihres jemals besessen hatte, denn immerhin habe ich nicht bemerkt wie sie es sich zurück geholt hat. Ich weiß nicht, ob diese Abhängigkeit, die ich aufgebaut hatte, etwas gutes ist. Ich bin der Meinung, dass es dadurch erst zu etwas so wichtigem und besonderm für mich wurde und deshalb jeder Tag mit ihr irgendwie einzigartig war. Auf der anderen Seite bringt so eine absolute Intensivität auch Probleme mit sich. Für mich war es nicht "zwei gehen zusammen durch die Welt" sondern "zwei gegen den Rest der Welt". Sie stand für mich immer an erster Stelle, egal um was es ging, ob Familie, Freunde oder Zukunft. Das einzige was zählte war eine Zukunft mit ihr. Dadurch verbrachten wir aber auch sehr viel Zeit miteinander und irgendwann fingen wir dann an zu streiten.
Als ich also heulend auf dem Boden rumkroch und die Scherben zusammen suchte, während sie alles zerstörte was sie noch von uns finden konnte, da verfluchte ich zuerst sie und dann mich, weil ich ihr mein Herz geschenkt hatte, weil ich mich von ihr abhängig gemacht hatte und deshalb alles so schlimm für mich wurde. Die Frage ist nur, ob ich das jemals wieder will so eine Intensivität, so eine Abhängigkeit. Am Ende tut es doch nur weh. Da bleibt nur zu hoffen, dass es kein Ende gibt. Aber Hoffnung ist eh ein Arschloch. Hoffnung macht nämlich alles immer wieder nur noch schlimmer.
Wenn ich mich in letzter Zeit umsehe, dann sehe ich Paare, die mir sehr distanziert erscheinen, ich sehe Paare deren Beziehung über alle Maßen oberflächlich erscheint, ich sehe Paare die nicht schätzen was sie haben... und dann denke ich an die Beziehung die ich mit ihr hatte, die mir intensiver und tiefgründiger erscheint als alles was ich je gesehen oder gefühlt habe.
Ich kann nicht sagen, ob nur ich diese Intensivität gefühlt habe, oder ob es ihr auch so ging, denn schließlich gibt es keine Skala, keine Definition nach der sich Liebe einteilen lässt. Für mich war es jedenfalls extrem intensiv, weil ich mich von ihr abhängig gemacht hatte. Dass das so ist, habe ich erst
Als ich also heulend auf dem Boden rumkroch und die Scherben zusammen suchte, während sie alles zerstörte was sie noch von uns finden konnte, da verfluchte ich zuerst sie und dann mich, weil ich ihr mein Herz geschenkt hatte, weil ich mich von ihr abhängig gemacht hatte und deshalb alles so schlimm für mich wurde. Die Frage ist nur, ob ich das jemals wieder will so eine Intensivität, so eine Abhängigkeit. Am Ende tut es doch nur weh. Da bleibt nur zu hoffen, dass es kein Ende gibt. Aber Hoffnung ist eh ein Arschloch. Hoffnung macht nämlich alles immer wieder nur noch schlimmer.
Sonntag, 21. Oktober 2007, 22:47
Ich müsste mal wieder zum Frisör, kann mich aber nicht so recht dazu durchringen. Momentan finde ich meine Haare zu lang, aber nachdem ich beim Frisör war, sind sie immer zu kurz. Im Prinzip haben meine Haare nur ein bis zwei Wochen die optimale länge, danach sind sie wieder zu lang und davor zu kurz. Es ist doch ein Kreuz. Da muss mal eine Lösung her.
Sonntag, 21. Oktober 2007, 15:17
Sonntag, 21. Oktober 2007, 12:23
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