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Mittwoch, 1. August 2007
"So mancher, der sich geschickt aus einem See heraus lavierte, fand sich im Meer dann wieder."
Diesen Satz fand ich sehr schön, auch wenn es keiner dieser Sätze ist, den man erst fünf mal lesen muss um ihn zu verstehen, ja wahrscheinlich sogar genau deswegen.
Gefunden hab ich in hier, jedoch kommt er eigentlich von da.
Diesen Satz fand ich sehr schön, auch wenn es keiner dieser Sätze ist, den man erst fünf mal lesen muss um ihn zu verstehen, ja wahrscheinlich sogar genau deswegen.
Gefunden hab ich in hier, jedoch kommt er eigentlich von da.
Mittwoch, 1. August 2007, 23:57
Ich glaube mir fehlt zur Zeit wieder ein Eimer mit kaltem Wasser. Das geht mir nicht oft so mit dem Eimer. Das schlimme an Situationen in denen mir so ein Eimer fehlt ist, dass es wichtige Momente in meinem Leben sind, die ich so irgendwie mehr oder weniger an mir vorbeigehen lasse ohne sie bestimmt zu kontrollieren.
Es gibt nicht viele Situationen in denen ich einen Eimer hätte gebrauchen können, weil ich sonst ein sehr selbstbestimmter Mensch bin der seinen Weg geht. Für mich gab es noch nie eine Weggabelung an der ich nicht wusste ob ich links oder rechts gehen sollte, mir war bisher immer klar, was ich wollte und wohin ich wollte.
Darüber bin ich eigentlich sehr froh, denn ich kenne einige Menschen die Probleme haben ihren Weg zu gehen. Die bleiben öfter an einer Weggabelung stehen und wissen nicht ob sie links oder rechts gehen sollen und manchmal gehen diese Menschen dann sogar lieber wieder zurück, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie an der vorangegangenen Kreuzung in die richtige Richtung gelaufen sind. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor und ich denke auf Dauer kommt man so seinem Ziel auch nicht näher. Ich habe nun schon eine Weile darüber nachgedacht, aber ich glaube ich habe noch nie an einer Weggabelung gestanden und wusste nicht wohin.
Jedoch wurde ich bereits zweimal in meinem Leben gezwungen einen Weg zu gehen, den ich nicht gehen wollte, und genau in diesen Situationen fehlt mir der Eimer.
Ich habe immer einen groben Plan von meinem Leben in meinem Kopf und umso näher eine bestimmte Stelle rückt umso klarer wird sie dann, aber sie ändert sich nie großartig, sie wird nur deutlicher und klarer. Ich gehe eben meinen Weg und lebe mein Leben. Ich denke ich bin ganz gut darin mein Leben zu leben. Ich könnte zwar besser sein, aber ich bin recht zufrieden und so gehe ich eben meinen Weg.
Schwierig wird es nur, wenn mir jemand meinen Plan kaputt macht. So eine Situation hatte ich bis jetzt erst einmal, das war als ich aufgrund einer einzigen Person, von einem Moment auf den anderen, mitten in meinem Schüleraustauschjahr aus den USA ausgewiesen und zurück nach Deutschland geschickt wurde. Da war mein Weg plötzlich nicht der, den ich für mich geplant hatte. Ich war völlig perplex und habe noch Tage nach dem ich bereits wieder in Deutschland war überhaupt nicht realisiert was passiert war. Da hätte ich sehr gut einen Eimer mit kaltem Wasser in meinem Gesicht gebrauchen können. Mit solchen Situationen umzugehen, das ist irgendwie nicht meine Stärke.
Nun ist wieder so eine Situation, in der eine einzelne Person mich von meinem Weg reißt und mich zwingt einen anderen Weg zu gehen, nicht den Weg, den ich gehen möchte, nicht den Weg den ich geplant hatte. Diesmal kommt nur hinzu, dass ich nicht nur den Weg nicht gehen kann, den ich geplant hatte, sondern dass da zwei Wege sind, die ich beide nicht gehen wollte und nun muss ich mich für einen entscheiden. Ich wusste noch nie nicht, wo ich entlang gehen sollte. Das ist das erste mal in meinem Leben und deshalb bin ich auch irgendwie hilflos. Nun habe ich mich für einen Weg entschieden und glaube, dass es der falsche ist, aber ich möchte mich nicht nocheinmal umentscheiden. Das weiß ich bereits seit Wochen und dennoch fehlt mir ein Eimer mit kaltem Wasser, denn ich habe es immer noch nicht realisiert und völlig perplex sehe ich wieder mein Leben mehr oder oder weniger an mir vorbei wandern.
Im Nachhinein muss ich sagen, dadurch dass ich wegen dieser einen Person aus den USA verwiesen wurde, haben sich mir mehr Möglichkeiten aufgetan als das wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre und viel wichtiger noch, wäre ich damals wegen dieser einen Person nicht verwiesen worden dann stünde ich nicht jetzt genau vor dem selben Problem. Also muss ich das ganze wohl als eine Art neue Chance sehen, darauf hoffen, dass der Realisierungsprozess bald abgeschlossen ist und dann mein Leben mit neuen Chancen weiterleben.
Die Sitation ist dennoch paradox. Zum ersten mal bin ich aufgrund einer Person unentschlossen welchen Weg ich gehen soll, während diese Person, die sonst noch nie so genau wusste ob sie lieber links oder rechts gehen soll diesmal scheinbar genau weiß welchen Weg sie geht. Ja, das Leben ist schon irgendwie paradox aber dennoch hoffe ich wieder auf diese Chancen die sich mir das letzte mal offerierten, als ich von meinem Weg gerissen wurde.
Es gibt nicht viele Situationen in denen ich einen Eimer hätte gebrauchen können, weil ich sonst ein sehr selbstbestimmter Mensch bin der seinen Weg geht. Für mich gab es noch nie eine Weggabelung an der ich nicht wusste ob ich links oder rechts gehen sollte, mir war bisher immer klar, was ich wollte und wohin ich wollte.
Darüber bin ich eigentlich sehr froh, denn ich kenne einige Menschen die Probleme haben ihren Weg zu gehen. Die bleiben öfter an einer Weggabelung stehen und wissen nicht ob sie links oder rechts gehen sollen und manchmal gehen diese Menschen dann sogar lieber wieder zurück, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie an der vorangegangenen Kreuzung in die richtige Richtung gelaufen sind. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor und ich denke auf Dauer kommt man so seinem Ziel auch nicht näher. Ich habe nun schon eine Weile darüber nachgedacht, aber ich glaube ich habe noch nie an einer Weggabelung gestanden und wusste nicht wohin.
Jedoch wurde ich bereits zweimal in meinem Leben gezwungen einen Weg zu gehen, den ich nicht gehen wollte, und genau in diesen Situationen fehlt mir der Eimer.
Ich habe immer einen groben Plan von meinem Leben in meinem Kopf und umso näher eine bestimmte Stelle rückt umso klarer wird sie dann, aber sie ändert sich nie großartig, sie wird nur deutlicher und klarer. Ich gehe eben meinen Weg und lebe mein Leben. Ich denke ich bin ganz gut darin mein Leben zu leben. Ich könnte zwar besser sein, aber ich bin recht zufrieden und so gehe ich eben meinen Weg.
Schwierig wird es nur, wenn mir jemand meinen Plan kaputt macht. So eine Situation hatte ich bis jetzt erst einmal, das war als ich aufgrund einer einzigen Person, von einem Moment auf den anderen, mitten in meinem Schüleraustauschjahr aus den USA ausgewiesen und zurück nach Deutschland geschickt wurde. Da war mein Weg plötzlich nicht der, den ich für mich geplant hatte. Ich war völlig perplex und habe noch Tage nach dem ich bereits wieder in Deutschland war überhaupt nicht realisiert was passiert war. Da hätte ich sehr gut einen Eimer mit kaltem Wasser in meinem Gesicht gebrauchen können. Mit solchen Situationen umzugehen, das ist irgendwie nicht meine Stärke.
Nun ist wieder so eine Situation, in der eine einzelne Person mich von meinem Weg reißt und mich zwingt einen anderen Weg zu gehen, nicht den Weg, den ich gehen möchte, nicht den Weg den ich geplant hatte. Diesmal kommt nur hinzu, dass ich nicht nur den Weg nicht gehen kann, den ich geplant hatte, sondern dass da zwei Wege sind, die ich beide nicht gehen wollte und nun muss ich mich für einen entscheiden. Ich wusste noch nie nicht, wo ich entlang gehen sollte. Das ist das erste mal in meinem Leben und deshalb bin ich auch irgendwie hilflos. Nun habe ich mich für einen Weg entschieden und glaube, dass es der falsche ist, aber ich möchte mich nicht nocheinmal umentscheiden. Das weiß ich bereits seit Wochen und dennoch fehlt mir ein Eimer mit kaltem Wasser, denn ich habe es immer noch nicht realisiert und völlig perplex sehe ich wieder mein Leben mehr oder oder weniger an mir vorbei wandern.
Im Nachhinein muss ich sagen, dadurch dass ich wegen dieser einen Person aus den USA verwiesen wurde, haben sich mir mehr Möglichkeiten aufgetan als das wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre und viel wichtiger noch, wäre ich damals wegen dieser einen Person nicht verwiesen worden dann stünde ich nicht jetzt genau vor dem selben Problem. Also muss ich das ganze wohl als eine Art neue Chance sehen, darauf hoffen, dass der Realisierungsprozess bald abgeschlossen ist und dann mein Leben mit neuen Chancen weiterleben.
Die Sitation ist dennoch paradox. Zum ersten mal bin ich aufgrund einer Person unentschlossen welchen Weg ich gehen soll, während diese Person, die sonst noch nie so genau wusste ob sie lieber links oder rechts gehen soll diesmal scheinbar genau weiß welchen Weg sie geht. Ja, das Leben ist schon irgendwie paradox aber dennoch hoffe ich wieder auf diese Chancen die sich mir das letzte mal offerierten, als ich von meinem Weg gerissen wurde.
Mittwoch, 1. August 2007, 22:48
Ich dachte ich habe einen schönen Song gefunden um auf andere Gedanken zu kommen. "The Killers - Mr Brightside". Aber dann hab ich mal zugehört und in dem Song gehts genau über das, was ich doch gerade irgendwie zu vergessen suche. Das Leben ist doch irgendwie umso schlimmer umso mehr man sich auf eine Person einlässt... also nein ... eigentlich erst danach dann.
Die Lyrics zum drüber nachdenken und verstehen.
I'm coming out of my cage
And I’ve been doing just fine
Gotta gotta gotta be down
Because I want it all
It started out with a kiss
How did it end up like this
It was only a kiss, it was only a kiss
Now I’m falling asleep
And she’s calling a cab
While he’s having a smoke
And she’s taking a drag
Now they’re going to bed
And my stomach is sick
And it’s all in my head
But she’s touching his—chest
Now, he takes off her dress
Now, let me go
I just can’t look its killing me
And taking control
Jealousy, turning saints into the sea
Swimming through sick lullabies
Choking on your alibis
But it’s just the price I pay
Destiny is calling me
Open up my eager eyes
‘Cause I’m Mr Brightside
I’m coming out of my cage
And I’ve been doing just fine
Gotta gotta gotta be down
Because I want it all
It started out with a kiss
How did it end up like this
It was only a kiss, it was only a kiss
Now I’m falling asleep
And she’s calling a cab
While he’s having a smoke
And she’s taking a drag
Now they’re going to bed
And my stomach is sick
And it’s all in my head
But she’s touching his—chest
Now, he takes off her dress
Now, let me go
I just can’t look its killing me
And taking control
Jealousy, turning saints into the sea
Swimming through sick lullabies
Choking on your alibi
But it’s just the price I pay
Destiny is calling me
Open up my eager eyes
‘Cause I’m Mr Brightside
I never...
I never...
I never...
Die Lyrics zum drüber nachdenken und verstehen.
I'm coming out of my cage
And I’ve been doing just fine
Gotta gotta gotta be down
Because I want it all
It started out with a kiss
How did it end up like this
It was only a kiss, it was only a kiss
Now I’m falling asleep
And she’s calling a cab
While he’s having a smoke
And she’s taking a drag
Now they’re going to bed
And my stomach is sick
And it’s all in my head
But she’s touching his—chest
Now, he takes off her dress
Now, let me go
I just can’t look its killing me
And taking control
Jealousy, turning saints into the sea
Swimming through sick lullabies
Choking on your alibis
But it’s just the price I pay
Destiny is calling me
Open up my eager eyes
‘Cause I’m Mr Brightside
I’m coming out of my cage
And I’ve been doing just fine
Gotta gotta gotta be down
Because I want it all
It started out with a kiss
How did it end up like this
It was only a kiss, it was only a kiss
Now I’m falling asleep
And she’s calling a cab
While he’s having a smoke
And she’s taking a drag
Now they’re going to bed
And my stomach is sick
And it’s all in my head
But she’s touching his—chest
Now, he takes off her dress
Now, let me go
I just can’t look its killing me
And taking control
Jealousy, turning saints into the sea
Swimming through sick lullabies
Choking on your alibi
But it’s just the price I pay
Destiny is calling me
Open up my eager eyes
‘Cause I’m Mr Brightside
I never...
I never...
I never...
Mittwoch, 1. August 2007, 19:31
Nun gut, der erste Ärger ist langsam verflogen, aber nun noch einmal zur Erklärung. Ich habe weder was gegen Ausländer noch bin ich Nazi oder ähnliches.
Ich werde vom Staat genötigt fast ein ganzes Jahr meines Lebens sagen wir mal für die "Gesellschaft" zu opfern. Da ist ansich nichts schlechtes dran. Aber ich habe erwartet, dass ich für Kranke, Alte oder Kinder arbeite. Menschen die es wirklich nötig haben. Heute habe ich den Eindruck gewonnen, dass das nur einen kleinen Teil derer ausmacht, für die ich da meinen Rücken krumm mache. Mein Eindruck ist, dass ein Großteil davon Menschen sind, die zu faul sind sich um ihr Leben zu kümmern und es sich lieber von anderen Menschen finanzieren lassen (Oder warum mähe ich sonst für einen kerngesunden, arbeitslosen Erwachsenen Mann den Rasen?!) Das hat mich sehr enttäuscht, und daher auch diese Wut.
Desweiteren hatte ich folgende Gedanken: Zu dem Job zu dem ich hier gezwungen werde, könnte gut und gerne ein arbeitsloser, vor dem Fernseher sitzender Mensch erledigen. So würde er was für das Geld leisten, dass er von der Gesellschaft bekommt und sich somit der Kreis schließen.
Mein Zivijob ist nicht anspruchsvoll und benötigt weder viel Verstand noch übermäßige Anstrengung. Es gibt tausende Menschen die nichts zu tun haben und diese Arbeit übernehmen könnten. Warum werden dann junge, zukunftsorientierte, und verhältnismäßig intelligente Menschen wie ich ausgebremst? Sind nicht später wir es, die den Großteil der Last des Staates zu tragen haben? Warum sind wir diejenigen die dann auch noch ausgebremst werden? Das alles macht mich sehr wütend und ich denke, dass ich noch einige Gedankengänge dazu hier preisgeben werde.
Ich bin natürlich auch gerne für Gegenargumente offen. Aber momentan bin ich doch sehr enttäuscht, nicht nur dass "dafür" ein Jahr meines Lebens dabei flöten geht, sondern auch noch ein wichtiger Mensch der mir sehr viel bedeutet.
Ich werde vom Staat genötigt fast ein ganzes Jahr meines Lebens sagen wir mal für die "Gesellschaft" zu opfern. Da ist ansich nichts schlechtes dran. Aber ich habe erwartet, dass ich für Kranke, Alte oder Kinder arbeite. Menschen die es wirklich nötig haben. Heute habe ich den Eindruck gewonnen, dass das nur einen kleinen Teil derer ausmacht, für die ich da meinen Rücken krumm mache. Mein Eindruck ist, dass ein Großteil davon Menschen sind, die zu faul sind sich um ihr Leben zu kümmern und es sich lieber von anderen Menschen finanzieren lassen (Oder warum mähe ich sonst für einen kerngesunden, arbeitslosen Erwachsenen Mann den Rasen?!) Das hat mich sehr enttäuscht, und daher auch diese Wut.
Desweiteren hatte ich folgende Gedanken: Zu dem Job zu dem ich hier gezwungen werde, könnte gut und gerne ein arbeitsloser, vor dem Fernseher sitzender Mensch erledigen. So würde er was für das Geld leisten, dass er von der Gesellschaft bekommt und sich somit der Kreis schließen.
Mein Zivijob ist nicht anspruchsvoll und benötigt weder viel Verstand noch übermäßige Anstrengung. Es gibt tausende Menschen die nichts zu tun haben und diese Arbeit übernehmen könnten. Warum werden dann junge, zukunftsorientierte, und verhältnismäßig intelligente Menschen wie ich ausgebremst? Sind nicht später wir es, die den Großteil der Last des Staates zu tragen haben? Warum sind wir diejenigen die dann auch noch ausgebremst werden? Das alles macht mich sehr wütend und ich denke, dass ich noch einige Gedankengänge dazu hier preisgeben werde.
Ich bin natürlich auch gerne für Gegenargumente offen. Aber momentan bin ich doch sehr enttäuscht, nicht nur dass "dafür" ein Jahr meines Lebens dabei flöten geht, sondern auch noch ein wichtiger Mensch der mir sehr viel bedeutet.
Mittwoch, 1. August 2007, 18:36
Ich hatte gefragt "Was soll man tun, wenn das was man unbedingt will mit dem einhergeht, was man tunlichst vermeiden möchte?"
Mir wurde geraten:
nimm dir ein Blatt Papier, zieh einen Strich in der Mitte. Links schreibst du Kosten hin, rechts Nutzen. Und dann schreib gnadenlos ehrlich die Kosten und den Nutzen hin. Sollten sich beide Seiten in etwa die Waage halten: Du hast noch dein Bauchgefühl. Und das hilft dir immer.
Gut, also mein Bauchgefühl darf da nicht mitreden, weil das ganze eine Sache ist, die nur mein Herz und mein Verstand etwas angehen. Eigentlich stimmt das nicht so ganz. Es geht zum einen mein Herz etwas an und zum anderen mein Herz UND meinen Verstand. Die "Kosten" übersteigen bei weitem die "Nutzen", wobei man auch nur von einem einzigen Nutzen ausgehen kann, nicht von mehreren. Die Wörter sind zwar nicht ganz für mein Problem geeignet, aber die Grundidee ist richtig.
Desweiteren wurde mir erklärt:
In der Biologie nennt man diese Situation "Handlungs-Konflikt" - und dementsprechend gibt es ein zugeordnetes Konfliktlösungs-Verhaltensmuster.
Die Lösung heißt "Übersprunghandlung" - sie stellt nie eine der beiden Möglichkeiten dar, sondern immer eine dritte Variante.
Ich habe bereits mehrere Wochen und Monate über eine dritte Variante nachgedacht, und die einzige dritte Variante die in Betracht kommt ist bereits diese "eine Sache, die ich tunlichst vermeiden möchte". Dementsprechend, auch aufgrund vieler weiterer Faktoren, habe ich mich nun gegen die Sache entschieden, die ich unbedingt haben will, denn mit dem was mit ihr einhergeht kann ich das was ich haben will nicht einmal ansatzweise "genießen".
Mir wurde geraten:
nimm dir ein Blatt Papier, zieh einen Strich in der Mitte. Links schreibst du Kosten hin, rechts Nutzen. Und dann schreib gnadenlos ehrlich die Kosten und den Nutzen hin. Sollten sich beide Seiten in etwa die Waage halten: Du hast noch dein Bauchgefühl. Und das hilft dir immer.
Gut, also mein Bauchgefühl darf da nicht mitreden, weil das ganze eine Sache ist, die nur mein Herz und mein Verstand etwas angehen. Eigentlich stimmt das nicht so ganz. Es geht zum einen mein Herz etwas an und zum anderen mein Herz UND meinen Verstand. Die "Kosten" übersteigen bei weitem die "Nutzen", wobei man auch nur von einem einzigen Nutzen ausgehen kann, nicht von mehreren. Die Wörter sind zwar nicht ganz für mein Problem geeignet, aber die Grundidee ist richtig.
Desweiteren wurde mir erklärt:
In der Biologie nennt man diese Situation "Handlungs-Konflikt" - und dementsprechend gibt es ein zugeordnetes Konfliktlösungs-Verhaltensmuster.
Die Lösung heißt "Übersprunghandlung" - sie stellt nie eine der beiden Möglichkeiten dar, sondern immer eine dritte Variante.
Ich habe bereits mehrere Wochen und Monate über eine dritte Variante nachgedacht, und die einzige dritte Variante die in Betracht kommt ist bereits diese "eine Sache, die ich tunlichst vermeiden möchte". Dementsprechend, auch aufgrund vieler weiterer Faktoren, habe ich mich nun gegen die Sache entschieden, die ich unbedingt haben will, denn mit dem was mit ihr einhergeht kann ich das was ich haben will nicht einmal ansatzweise "genießen".
Mittwoch, 1. August 2007, 16:46
Also gut, gerade ging mein erster Zivildiensttag zu Ende. Erstmal die Fakten: Arbeitszeit:
Ich muss jeden morgen um 6:30 da sein, das bedeutet für mich um 5:00 aufstehen. Meine Arbeitszeit endet theoretisch um 15:00, dauert aber immer mindestens bis 16:00. Macht also insgesamt 9 1/2 Stunden.
Kollegen:
Ich habe drei Zivildienst leistende Kollegen; alle recht sympatisch. Ein Abiturient (so wie ich), dessen Studienplatz ihm verwährt wurde weil er noch seinen Zivildienst ableisten musse. Desweiteren ein Fachelektriker mit Spezialgebiet U-Bahnen, der zum Zivildienst gezwungen wurde so wie ein fertig gelernter Tischler, der auch zum Zivildienst gezwungen wurde.
Arbeitseinsatz: Morgens fahren wir Heimkinder (bis jetzt habe ich ausschließlich Ausländer gesehen) in Kindergärten, Horte und Grundschulen. Danach durfte ich heute vor einem Wohnblock den Rasen mähen, in dem mehrere arbeitslose Ausländer (jedenfalls habe ich keinen "deutsch aussehenden" gesehen) wohnen. Sie riefen morgens an und sagten, sie hätten gerne den Rasen vor ihrem Wohnblock gemäht. Außerdem gibt es laut Kollegen noch solche Jobs wie für die Anwohner einzukaufen, Möbel zu kaufen und diese dann zusammen zu bauen, sowie die Wohnblöcke zu renovieren. Es gibt aber auch mehrere Stunden lang nichts zu tun, in denen man dann wirklich nichts zu tun hat, aber Karten spielen oder so etwas ist nicht gern gesehen.
Nachmittags (nach regulärer Dienstzeit) holen wir dann die ganzen Kinder wieder aus Horten, Schulen und Kindergärten ab. Zusätzlich gibt es viele Fahrten ins Berliner Zentrum, wo viele der Kinder zu Psychiatern gehen.
Fazit:
Omg, wtf? Fachkräftemangel? Hohe Arbeitslosenquote? WTF? Da sitzen zwei Fachkräfte (gut, ob ein Tischler jetzt eine Fachkraft ist, ist fraglich) und zwei "angehende" Fachkräfte rum und putzen ausländischen Arbeitslosen hinterher. Während ihre Kinder von uns versorgt werden, wir ihre Einkäufe erledigen und ihre bezahlten und gestellten Wohnungen renovieren?! Ich glaube auch. Kann sagen wer will, ich bin kein Nazi, aber ich wähle bei der nächsten Wahl garantiert EINIGES weiter rechts.
Ich muss jeden morgen um 6:30 da sein, das bedeutet für mich um 5:00 aufstehen. Meine Arbeitszeit endet theoretisch um 15:00, dauert aber immer mindestens bis 16:00. Macht also insgesamt 9 1/2 Stunden.
Kollegen:
Ich habe drei Zivildienst leistende Kollegen; alle recht sympatisch. Ein Abiturient (so wie ich), dessen Studienplatz ihm verwährt wurde weil er noch seinen Zivildienst ableisten musse. Desweiteren ein Fachelektriker mit Spezialgebiet U-Bahnen, der zum Zivildienst gezwungen wurde so wie ein fertig gelernter Tischler, der auch zum Zivildienst gezwungen wurde.
Arbeitseinsatz: Morgens fahren wir Heimkinder (bis jetzt habe ich ausschließlich Ausländer gesehen) in Kindergärten, Horte und Grundschulen. Danach durfte ich heute vor einem Wohnblock den Rasen mähen, in dem mehrere arbeitslose Ausländer (jedenfalls habe ich keinen "deutsch aussehenden" gesehen) wohnen. Sie riefen morgens an und sagten, sie hätten gerne den Rasen vor ihrem Wohnblock gemäht. Außerdem gibt es laut Kollegen noch solche Jobs wie für die Anwohner einzukaufen, Möbel zu kaufen und diese dann zusammen zu bauen, sowie die Wohnblöcke zu renovieren. Es gibt aber auch mehrere Stunden lang nichts zu tun, in denen man dann wirklich nichts zu tun hat, aber Karten spielen oder so etwas ist nicht gern gesehen.
Nachmittags (nach regulärer Dienstzeit) holen wir dann die ganzen Kinder wieder aus Horten, Schulen und Kindergärten ab. Zusätzlich gibt es viele Fahrten ins Berliner Zentrum, wo viele der Kinder zu Psychiatern gehen.
Fazit:
Omg, wtf? Fachkräftemangel? Hohe Arbeitslosenquote? WTF? Da sitzen zwei Fachkräfte (gut, ob ein Tischler jetzt eine Fachkraft ist, ist fraglich) und zwei "angehende" Fachkräfte rum und putzen ausländischen Arbeitslosen hinterher. Während ihre Kinder von uns versorgt werden, wir ihre Einkäufe erledigen und ihre bezahlten und gestellten Wohnungen renovieren?! Ich glaube auch. Kann sagen wer will, ich bin kein Nazi, aber ich wähle bei der nächsten Wahl garantiert EINIGES weiter rechts.
Mittwoch, 1. August 2007, 16:22
Sooo, heute ist es soweit, heute fängt mein Zivildienst an. Ich bin top vorbereitet: Ich habe kaum geschlafen und meinen Sozialversicherungsausweis, den ich heute gebraucht hätte, habe ich auch nicht. Na wunderbar. Auf ins Getümmel.
Mittwoch, 1. August 2007, 07:07
Wie bereits geschrieben habe ich mir in den letzten Tagen und Wochen angewöhnt die Nacht über wach zu bleiben, und Tagsüber zu schlafen. Ich denke, ich bin eher ein Nachtmensch der von der Gesellschaft gezwungen wird sein Leben Tagsüber zu führen. So nun auch morgen.
Ich besitze einen digitalen Wecker, der mit einer futuristisch anmaßenden Lasereinheit ausgestattet ist, welche die Uhrzeit an die Wand projeziert. Das Display ist in 2 Zeilen aufgeteilt, während die obere die aktuelle Uhrzeit anzeigt und die untere die eingestellte Weckzeit. Eigentlich wäre mir so ein altmodischer Wecker lieber. So ein schöner großer, runder Wecker, den man aufzieht, damit einen morgens der Hammer der zwischen den zwei Glocken hin und her schaukelt aus den Federn wirft. Nagut, auf letztere Weise wecke ich auch manchmal meine Freundin. Aber zurück zum Thema. Mein Wecker ist "modern" und "digital". Ich habe nichts dagegen aber die zwei Zeilen der Uhrzeiten sind unschön anzuschauen. Die aktuelle Uhrzeit nähert sich unaufhaltsam der Weckzeit und wenn man die eine mit der anderen subtrahiert, dann stellt man fest, dass man lediglich nur noch ein paar wenige Stunden Zeit hat um zu schlafen.
Aber ich finde Schlaf ist sowieso unnütz. Ich schlafe gerne, vorallem dann wenn ich keine Zeit zum schlafen habe. Aber schlafen raubt Zeit. Deswegen ist Schlafen unnütz. Man sollte Schlaf auf eine Stunde pro Tag reduzieren, dann hat man noch Zeit zu träumen, aber das Leben wäre plötzlich doppelt so lang und man hätte genug Zeit mehr Träume zu leben anstatt sie zu träumen. Schlaf ist eine doofe Erfindung, finde ich. Aber jetzt versuche ich doch noch ein wenig davon zu finden. Gute Nacht.
Ich besitze einen digitalen Wecker, der mit einer futuristisch anmaßenden Lasereinheit ausgestattet ist, welche die Uhrzeit an die Wand projeziert. Das Display ist in 2 Zeilen aufgeteilt, während die obere die aktuelle Uhrzeit anzeigt und die untere die eingestellte Weckzeit. Eigentlich wäre mir so ein altmodischer Wecker lieber. So ein schöner großer, runder Wecker, den man aufzieht, damit einen morgens der Hammer der zwischen den zwei Glocken hin und her schaukelt aus den Federn wirft. Nagut, auf letztere Weise wecke ich auch manchmal meine Freundin. Aber zurück zum Thema. Mein Wecker ist "modern" und "digital". Ich habe nichts dagegen aber die zwei Zeilen der Uhrzeiten sind unschön anzuschauen. Die aktuelle Uhrzeit nähert sich unaufhaltsam der Weckzeit und wenn man die eine mit der anderen subtrahiert, dann stellt man fest, dass man lediglich nur noch ein paar wenige Stunden Zeit hat um zu schlafen. Aber ich finde Schlaf ist sowieso unnütz. Ich schlafe gerne, vorallem dann wenn ich keine Zeit zum schlafen habe. Aber schlafen raubt Zeit. Deswegen ist Schlafen unnütz. Man sollte Schlaf auf eine Stunde pro Tag reduzieren, dann hat man noch Zeit zu träumen, aber das Leben wäre plötzlich doppelt so lang und man hätte genug Zeit mehr Träume zu leben anstatt sie zu träumen. Schlaf ist eine doofe Erfindung, finde ich. Aber jetzt versuche ich doch noch ein wenig davon zu finden. Gute Nacht.
Mittwoch, 1. August 2007, 01:28
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