Freitag, 9. Mai 2008
Nun melde ich mich auch endlich mal wieder! Seit Mittwoch arbeite ich jetzt auf eiber Bananenfarm. Viele verschiedene Jobs gibt es da eh nicht. Es gibtJobs die eher von Maedchen gemacht werden wie zB stripping, also bananenstauden zusammen binden, packing, oder dieseling, eben Unkraut bekaempfen. Claudio hatte Glueck und darf diese "Maedchenjobs" machen. Ich hatte aber leider nicht so viel Glueck und bin beim humping gelandet. Das darf man sich so vorstellen: 8 Stunden am Stueck stehe ich auf dem Feld, bekomme 60 - 80 Kilogramm schwere Bananenbuendel direkt von der Staude auf den Ruecken gepackt und muss diese dann uebers Feld tragen und auf einen Wagen wuchten.. Dabei faellt man dann oft in den Schlamm oder es krabbeln einem handgrosse Spinnen durchs Gesicht und man kann aber nichts dagegen machen. Am Tag laufe ich so ungefaehr mit 20 Tonnen Bananen durch die Gegend, bei 30 Grad oder stroemendem Regen. Mein Ruecken ist hart wie Stein und meine Schultern geschwollen, blau und blutig. Die pure Hoelle bisher. Ich arbeite und schlafe nur noch, denn fuer mehr reicht die Kraft nichtmehr.
Aber ich halte durch, auch wenn ich mir auf dem Feld lieber mit der Machete die Hand abhacken wuerde um der Scheisse zu entfliehen.
Aber ich halte durch, auch wenn ich mir auf dem Feld lieber mit der Machete die Hand abhacken wuerde um der Scheisse zu entfliehen.
Freitag, 9. Mai 2008, 08:07
Nun melde ich mich auch endlich mal wieder! Seit Mittwoch arbeite ich jetzt auf eiber Bananenfarm. Viele verschiedene Jobs gibt es da eh nicht. Es gibtJobs die eher von Maedchen gemacht werden wie zB stripping, also bananenstauden zusammen binden, packing, oder dieseling, eben Unkraut bekaempfen. Claudio hatte Glueck und darf diese "Maedchenjobs" machen. Ich hatte aber leider nichtbsp voel Glueck und bin beim humping gelandet. Das darf man sich so vorstellen: 8 Stunden am Stueck stehe ich auf dem Feld, bekomme 60 - 80 Kilogramm schwere Bananenbuendel direkt vom baum auf den Ruecken gepackt und muss diese dann auf den Traktor laden. Dabei faellt man dann oft in den Schlamm oder es krabbeln einem handgrosse Spinnen durchs Gesicht und man kann aber nichts dagegen machen. Am Tag laufe ich so ungefaehr mit 20 Tonnen Bananen durch die Gegend, bei 30 Grad oder stroemendem Regen. Mein Ruecken ist hart wie Stein und meine Schultern geschwollen, blau und blutig. Die pure Hoelle bisher. Ich arbeite und schlafe nur noch, denn fuer mehr reicht die Kraft nichtmehr.
Aber ich halte durch, auch wenn ich mir auf dem Feld lieber mit der Machete die Hand abhacken wuerde um der Scheisse zu entfliehen.
Aber ich halte durch, auch wenn ich mir auf dem Feld lieber mit der Machete die Hand abhacken wuerde um der Scheisse zu entfliehen.
Freitag, 9. Mai 2008, 08:07
Samstag, 3. Mai 2008
Heute sind wir in Innisfail angekommen. Als wir aus dem Bus stiegen kamen uns ein paar Backpacker entgegen, die uns mit den Worten "You dont wanna stay here" begegneten. Das machte uns natuerlich Mut. Jetzt wohnen wir in einem kleinen, ueberfuellten Hostel fuer 150 Dollar die Woche. Immerhin teilen wir uns das 6 Bettzimmer mit internationaler Gesellschaft. Mit etwas Glueck koennen wir dann am Dienstag anfangen zu arbeiten. Wir werden auf einer Bananenfarm die Bananenstoecke hin und herschleppen und so ca. 16 Dollar die Stunde verdienen. Wenn alles gut laeuft bekommen wir einen Vertrag fuer eine 40 Stundenwoche. Bis jetzt gibt es von hier nicht viel zu berichten, da Innisfail ein kleines, verschlafenes Nest ist.
Samstag, 3. Mai 2008, 09:30
Donnerstag, 1. Mai 2008
Morgen gehts endlich los nach Innisfail, wo wir ziemlich sicher Arbeit finden werden. Die Bustickets sind bereits bezahlt. Durch ein paar Kontakte sind wir in einer langen Warteliste an die Spitze gesetzt worden, so dass es am Sonntag dann hoffentlich schon mit dem Arbeiten losgehen kann. Unser Hostel wird 150 Dollar die Woche kosten, dafuer wird aber auch dafuer gesorgt, dass wir Arbeit bekommen und auch zu unserem Arbeitgeber gefahren werden. Hoechstwahrscheinlich werden wir also die naechsten Wochen auf einer Bananeplantage schuften, es ist nur zu hoffen, dass auch genuegend Arbeit vorhanden ist, so dass wir genug Geld fuer die restliche Reise und vielleicht auch ein kleines Auto zusammen bekommen.
Mit Ausralischem Hip Hop im Ohr gehts also weiter!
Mit Ausralischem Hip Hop im Ohr gehts also weiter!
Donnerstag, 1. Mai 2008, 04:03
Gestern waren wir wieder richtig fleissig und haben Bananenpflanzen von Unkrautranken befreit. In unsere Arbeit vertieft rupften und schnitten wir vor uns hin, bis ploetzlich unmittelbar vor unseren Gesichtern dieses Monstrum an Gottesanbeterin auftauchte. Wie in einem schlechten Horrorfilm drehte das Insekt dann in Zeitlupentempo den Kopf in unsere Richtung.
Ansonsten hab ich noch Hibiscusbaeume beschnitten (das, was bei uns als Zimmerpflanze immer so vor sich hin krueppelt). Die Gartenarbeit ist zwar relativ anstrengend aber dafuer entdeckt man auch immer wieder seltsame und schone Tiere. Den riesigen, blauen Schmetterling, der fuer diese Gegend bekannt ist, haben wir auch schon gesehen, allerdings war er zu schnell um ein Foto davon zu machen.
Ansonsten kreucht und fleucht hier noch so einiges. Hier koennte ich euch mal die gruenen Ameisen ansehen und eines ihrer Nester, in denen ich mich nun schon oefter mal verfangen habe und dafuer einige Ameisenbisse kassiert habe.
Eines Nachmittags auf Arbeitssuche in Cairns lief uns dann Jessi (eine alte Schulfreundin) ueber den Weg. Wie klein die Welt doch ist. Sonst gibt es nicht grossartig viel zu berichten, hoechstwahrscheinlich werden wir in den naechsten Tagen dann endlich aufbrechen und zwar nach Innisfail um dort Bananen zu ernten.Donnerstag, 1. Mai 2008, 02:53
Dienstag, 29. April 2008
Nichtsahnend gingen wir gerade zu Bett als auf dem Boden ein riesiges, ruppiges Monstrum von Spinnenvieh lag. Das Vieh hatte nur noch fuenf Beine, die aus dem zweigliedrigen Koerper ragten und sah zum Glueck tot aus, also machte ich ein Foto. Ploetzlich zauberte es jedoch noch ein paar Beine hervor, sprang auf und rannte los. Nach einem erbitterten Kampf, ich bewaffnet mit einem Besen, die Spinne mit acht toetlichen Killerbeinen, hab ich das Ungetuem dann erledigt. Irgendein ungutes Gefuehl sagt mir jedoch, dass das nicht das letzte Spinnengetier war, das mir hier ueber den Weg krabbelt.Dienstag, 29. April 2008, 15:35
Gestern kam unsere Gastgeberin von ihrem Wochenendausflug zurueck. Wir erzaehlten von unserem Plan am naechsten Tag nach Mareeba zu fahren. Sie war gar nicht begeistert, dass wir schon gehen wollen. Sie sagte, wir sollen noch ein bisschen hier bleiben und daher sind wir jetzt auch noch ein paar Tage hier. Um wenigstens etwas fuer unsere Gastfeber zu tun haben wir heute fuer sie eingekauft und Unkraut gejaetet, wobei man sich darunter ein bisschen etwas anderes vorstellen muss als in Deutschland: Haupsaechlich heisst es Schlingpflanzen aus Bananenstauden (mit reifen Bananen dran) rupfen und unter Palmen umherkriechen. Dabei macht man oefter mal grosse Blattnester von hunderten gruenen Ameisen kaputt, die dann ihre gruenen Hinterteile bedrohlich Richtung Himmel recken, sich auf einen herunterfallen lassen um sich dann in einem zu verbeissen. Dreimal griffen mich ganze Heerscharen an und bissen in meine Arme und in mein Gesicht. Todesmutig und heldenhaft haben wir den Job aber in groesster Hitze zu Ende gebracht und haben anschliesend noch einen Schokokuchen fuer unsere Gastgeber gebacken. Die naechsten paar Tage werden wohl so aehnlich aussehen. Spaetestens nach dem naechsten Wochenende gehts aber weiter mit unserer Reise.
Dienstag, 29. April 2008, 10:22
Montag, 28. April 2008
Nachdem wir nun schon bald eine Woche hier im tropischen Cairns verbracht haben gehts morgen wieder weiter. Da die Jobsuche hier relativ erfolglos verlaufen ist versuchen wir auf gut Glueck in Nachbardoerfern Arbeit als Erntehelfer zu finden. Die erste Station heisst Mareeba. Wenn wir da nichts finden gehts weiter nach Innisfail. Ich hab noch 40 Dollar uebrig, 20 kostet der Bus also wirds langsam Zeit fuer mich einen Job zu finden. :)
Montag, 28. April 2008, 04:14
Freitag, 25. April 2008
Da wir unbedingt einen schriftlichen Lebenslauf brauchen um hier Arbeit zu finden, haben wir selbigen gerade mal aufgeschrieben und wenn ich schon mal an einem Computer sitzte, dann kann ich euch ja auch gleich noch ein paar wenige Fotos zeigen. Abgesehen davon ist heut ANZAC-Day. Ein Feiertag zu Ehren der Soldaten, die gegen die Deutschen gekaempft haben. Gut, dass wir jetzt auch was davon haben, denn heute ist es unmoeglich einen Job zu finden und somit ist auch unser Gewissen beruhigt, dass wir heute nicht wieder kilometerweit laufen muessen um eine Arbeitsstelle zu finden. Heute steht also nicht mehr viel an. Vielleicht fahren wir zum Strand oder schwimmen hier im Pool durch die Gegend. Heute ist es zum Glueck auch nicht so warm wie gestern. Die Eingeborenen (^^) erzaehlen, dass es jetzt sehr kalt fuer sie sei, und dass sie nachts frieren und auch manchmal die Heizung anmachen (bei ungefaehr 22 Grad)...
Der grobe Plan sieht wohl so aus, dass wir hier noch ein paar wenige Tage bleiben, hier im Garten arbeiten und uns dann auf den Weg Richtung Sueden machen um dort Bananen zu ernten, aber vielleicht kommt ja doch alles anders. Hier nun noch ein paar Bilder.

Der grobe Plan sieht wohl so aus, dass wir hier noch ein paar wenige Tage bleiben, hier im Garten arbeiten und uns dann auf den Weg Richtung Sueden machen um dort Bananen zu ernten, aber vielleicht kommt ja doch alles anders. Hier nun noch ein paar Bilder.

Freitag, 25. April 2008, 04:35
Donnerstag, 24. April 2008
Heute waren wir den ganzen Tag auf Arbeitssuche. Bei 34 Grad ist das gar nicht so einfach, denn irgendwann setzt der Verstand aus und nach vielen Stunden, Kilometern und Geschaeften gaben wir dann auf. Da Cairns gar nicht mal so gross ist waren wir heute schon fast ueberall. Daher sind wir jetzt etwas ratlos, wie es nun fuer uns weiter gehen soll. Relativ sicher ist, dass wir weiter ausserhalb einen Job auf einer Farm bekommen koennten, dann muessten wir aber unseren momentanen Aufenthaltsort verlassen. Zur Zeit wohnen wir in Brinsmead, einem Stadtteil von Cairns, bei der Familie bei der auch meine Schwester mehrere Monate verbrachte. Hier zu bleiben bringt nicht nur den Vorteil eines kostenlosen Bettes, sondern auch einen Pool und einen vollen Kuehlschrank mit sich. Vielleich bleiben wir noch ein paar Tage hier (willkommen scheinen wir wirklich zu sein) und erledigen irgendetwas hier im Haus. Bilder gibts erst wieder, wenn ich mir das Internetcafe leisten kann. :p
Donnerstag, 24. April 2008, 12:22
Mittwoch, 23. April 2008
Wir sind gerade eben in Cairns und zeitgleich im Paradies angekommen. Bei 26 Grad und Sonne sitzen wir nun unter Palmen neben dem Pool und wissen nicht, ob wir jemals wieder hier weg koennen, weil es hier so schoen ist. Bald folgt ein laengerer Bericht, jetzt muss ich aber erstmal ankommen und in den Pool springen. :)
Mittwoch, 23. April 2008, 03:32
Dienstag, 22. April 2008
Sydney gefaellt mir zwar sehr gut, allerdings sprechen einige Dinge gegen einen laengeren Aufenthalt:
Zunaechsteinmal scheint die Konzentraton an Transen, die sehr gerne ihre anoperierten Brueste auspacken und zur Schau stellen, hier besonders hoch zu sein. Nebst den Transen in unserem Hostel gibt es auch noch fette, bestialisch stinkende Kampflesbenamerikanerinnen. Mit diesen grazielen Wesen teilen wir momentan unser Zimmer, wobei erwaehnt werden sollte, dass dies nicht die einzigen Mitbewohner sind. Zusaetzlich ist es aufgrund der enorm vielen Backpacker in Sydney sehr schwierig einen gut bezahlten Job zu finden, welchen wir aber dringend brauchen. Abgesehen davon ist das Wetter bereits sehr herbstlich und die Preise fuer Nahrung, Getraenke und die Uebernachtungen sind sehr hoch. Um letzteres Problem zu loesen, fragte ich den Hostelmanager am Montagfrueh ob die Moeglichkeit besteht fuer ihn zu arbeiten, sodass wir kostenlos hier wohnen koennen. "no problem" die Antwort. Nun steht also taeglich 3-4 Stunden (sehr lockeres) housekeeping an.
Jedenfalls haben wir uns dazu entschlossen dem ueberteuerten Sydney den Ruecken zu kehren und von den letzten paar verbliebenen Dollar Flugtickets nach Cairns zu kaufen. Aufgrund unserer etwas desulaten Finanzsituation beschossen wir die 12 Dollar fuers Airportshuttle zu sparen (um den Flug zu buchen mussten wir zum Flughafen, denn ohne Kreditkarte geht hier leider sehr wenig) und die Strecke zu Fuss zu meistern. Den Weg zum Flughafen zu finden war sehr leicht, allerdings scheinen die Australier Fussgaengerampeln an acht- bis zehnspurigen Strassen fuer ueberfluessig zu halten und so entgingen wir dem Schicksal als Kuehlerfigur zu enden mehrere Male nur sehr knapp.
Zwischen dem International- und Domesticairport strandeten wir dann irgendwann auf einer Verkehrsinsel und steckten dort eine halbe Stunde fest, da der reissende Verkehrsfluss uns keine Moeglichkeit mehr bot die Strasse zu ueberqueren. Der Marsch zum Flughafen kostete uns schlussendlich mehr als vier Stunden und wahrscheinlich haben wir die 12 Dollar am falschen Ende gespart, allerdings hat am Ende doch alles super funktioniert, wir haben nochmal einige interessante Ecken von Sydney gesehen und morgen frueh um 5 gehts ab nach Cairns.
Zunaechsteinmal scheint die Konzentraton an Transen, die sehr gerne ihre anoperierten Brueste auspacken und zur Schau stellen, hier besonders hoch zu sein. Nebst den Transen in unserem Hostel gibt es auch noch fette, bestialisch stinkende Kampflesbenamerikanerinnen. Mit diesen grazielen Wesen teilen wir momentan unser Zimmer, wobei erwaehnt werden sollte, dass dies nicht die einzigen Mitbewohner sind. Zusaetzlich ist es aufgrund der enorm vielen Backpacker in Sydney sehr schwierig einen gut bezahlten Job zu finden, welchen wir aber dringend brauchen. Abgesehen davon ist das Wetter bereits sehr herbstlich und die Preise fuer Nahrung, Getraenke und die Uebernachtungen sind sehr hoch. Um letzteres Problem zu loesen, fragte ich den Hostelmanager am Montagfrueh ob die Moeglichkeit besteht fuer ihn zu arbeiten, sodass wir kostenlos hier wohnen koennen. "no problem" die Antwort. Nun steht also taeglich 3-4 Stunden (sehr lockeres) housekeeping an.Jedenfalls haben wir uns dazu entschlossen dem ueberteuerten Sydney den Ruecken zu kehren und von den letzten paar verbliebenen Dollar Flugtickets nach Cairns zu kaufen. Aufgrund unserer etwas desulaten Finanzsituation beschossen wir die 12 Dollar fuers Airportshuttle zu sparen (um den Flug zu buchen mussten wir zum Flughafen, denn ohne Kreditkarte geht hier leider sehr wenig) und die Strecke zu Fuss zu meistern. Den Weg zum Flughafen zu finden war sehr leicht, allerdings scheinen die Australier Fussgaengerampeln an acht- bis zehnspurigen Strassen fuer ueberfluessig zu halten und so entgingen wir dem Schicksal als Kuehlerfigur zu enden mehrere Male nur sehr knapp.
Zwischen dem International- und Domesticairport strandeten wir dann irgendwann auf einer Verkehrsinsel und steckten dort eine halbe Stunde fest, da der reissende Verkehrsfluss uns keine Moeglichkeit mehr bot die Strasse zu ueberqueren. Der Marsch zum Flughafen kostete uns schlussendlich mehr als vier Stunden und wahrscheinlich haben wir die 12 Dollar am falschen Ende gespart, allerdings hat am Ende doch alles super funktioniert, wir haben nochmal einige interessante Ecken von Sydney gesehen und morgen frueh um 5 gehts ab nach Cairns.Dienstag, 22. April 2008, 08:28
Montag, 21. April 2008
Hier gibts nun die Bilder zu bestaunen, die ich gestern nicht hochladen konnte (Danke Hannes, fuer die schoene Loesung).


Montag, 21. April 2008, 00:00
... ältere Einträge